Es gibt auch andere externe Einflussfaktoren, welche sich auf die Relevanzbeurteilung einer Website auswirken.
Domain-Name für die Suchmaschine
http://www.auto-kaufen.de/ oder http://www.autokaufen.de/ Es ist nicht zu empfehlen Keywords zusammenzuschreiben. Der Bindestrich wird bei der Indexierung einer Suchmaschine automatisch entfernt. Aus diesem Grund wird die Seite autokaufen.de in der Relevanzbeurteilung geringer ausfallen als auto-kaufen.de.
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Verzeichnis- und Dateinamen
Keywords sollten Verzeichnis- und Dateinamen enthalten. Für das obige Beispiel könnte folgendes Verzeichnis und Dateiname eingesetzt werden: auto-kaufen.de/Audi-kaufen.html
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Verzeichnistiefe
Die Position einer Datei auf dem Webserver hat ebenfalls eine große Bedeutung für Suchmaschinen. Eine Verschachtelung von Dateien in verschiedenen Verzeichnissen dient der besseren Übersicht innerhalb einer Website bzw. auf dem FTP-Programm. Wenn die Index.html einer Website auf der obersten Ebene einer Website angelegt ist, so hat dies folglich die höchste Bedeutung für die Suchmaschinen. Je tiefer die Verzeichnisebenen werden, desto mehr verlieren die Dateien Ihre Gewichtung.
Mit Hilfe des Webmaster-Tools von Google lässt sich schnell feststellen, wie tief eine Seite indexiert wurde und welche Unterseiten nicht erreicht wurden. Aus eigener Erfahrung sollten auf einer Website maximal zwei bis drei Verzeichnisebenen erstellt werden.
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Linkpopularität einer Webseite
Die Linkpopularität hängt von der Anzahl der eingehenden Verweise von anderen fremden Websites ab. Google beschreibt eine passende Lösung im Administrationsbereich so: „Webmaster können im Allgemeinen die Platzierung Ihrer Website verbessern, indem sie die Anzahl an qualitativ hochwertigen Websites, die auf ihre Seiten verweisen, erhöhen.“ Die Linkpopularität spielt für die Positionierung einer Website bei einem bestimmten Keyword eine große Rolle.
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Auswahl einer Webhosting-Lösung
Bevor eine Website online gestellt werden kann, muss eine passende Webhosting-Lösung gewählt werden.
Zwei Faktoren sind hier wichtig: die ständige Verfügbarkeit und die Antwortzeit des Webservers. Crawler können nur solche Websites indexieren, die verfügbar sind. Erreicht der Crawler der Suchmaschine eine Website mehrfach nicht, so kann dies zu einer Entfernung der Website von der Suchergebnisliste einer Suchmaschine führen. Bei einem längerfristigen Serverausfall kann gar die komplette Website gelöscht werden. Die Antwortzeit darf nicht zulange sein. Google empfiehlt in seinen 100 Faktoren für die Suchmaschinenoptimierung einen Wert bis maximal vier Sekunden für jeden Aufruf einer Seite. Dieser Wert kann bereits über Erfolg oder Misserfolg einer Website entscheiden.
• Eigener Webserver: Bei dieser Lösung ist der Website-Betreiber selbst für die Administration des eigenen Servers verantwortlich. Vorteil dieses Einsatzes ist die Unabhängigkeit von andern Anbietern. Allerdings müssen die Sicherheitsaspekte wie Brand und Einbruch beachtet werden. Backups müssen auch bei solchen Lösung ständig selbst erstellt werden. Aus diesem Grund kommt diese Lösung von Website-Betreibern sehr selten zum Einsatz.
• Webhosting-Paket: Hier bieten die verschiedenen Webhosting-Anbieter dem Website-Betreiber einen Speicherplatz mit bestimmten Traffic-Volumen an, welcher mit anderen Kunden geteilt wird. Da die Aufteilung auf einem gleichen Server erfolgt, bekommen die verschiedenen Kunden ähnliche IP-Adressen. Liegt eine Seite mit Spammer auf dem gleichen Server, so kann sich dies negativ auf die Beurteilung von anderen Websites auswirken.
• Root-Server: Hier erhält der Website-Betreiber einen eigenen Webserver, für dessen Administration er selbst verantwortlich ist. Der Einsatz eines Root-Servers ist heutzutage sehr verbreitet und wird hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung sehr empfohlen.
• Managed-Server: Ähnlich wie bei dem Root-Server wird auch hier ein Webserver zur Verfügung gestellt. Allerdings übernimmt der Webhoster die Adminstationsaufgaben. Managed Server sind auch hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung gut, aber teurer als der Einsatz des Root-Servers.
• Kostenloses Hosting: Von kostenlosen Angeboten zum Zwecke der Suchmaschinenoptimierung ist abzuraten, da durch eine einmalige Einstellung vom Server das aufgebaute Ranking verloren gehen kann. Der Domainname ist bei solchen Angeboten lang und ungeeignet. Des Weiteren werden solchen Angebote durch Werbung finanziert und sind öfters langsamer als andere Lösungen.
Erhöhung des PageRanks durch Einträge in Webkataloge
Neben den kostenlosen Webkatalogen wie Dmoz.org oder Yahoo-Webkatalog, die im ersten Kapitel besprochen wurden, bieten sich andere kostenpflichtige Webkataloge wie Wer-liefert-was.de oder Meinestadt.de an. Eine Eintragung bei Wer-liefert-was.de ist sehr empfehlenswert im Bereich B2B. Durch einen Eintrag bei Meinestadt.de wird die Seite automatisch auch bei allesklar.de, Fireball, Freenet, Msn und Lycos eingetragen.
Mit jedem fremden Verweis auf die Website steigt die Linkpopularität, daher sollten auch weniger bekannte Webkataloge berücksichtigt werden. Signaturen in Foren und Websites oder Links in einem Bewertungssystem wie von eBay oder Amazon dienen ebenfalls als eine Möglichkeit kostenlose Links zu erhalten.
In eBay findet man Auktionen und Angebote zur Eintragung von Webkatalogen oder zum Mieten von einem Textlink auf einer Website. Beachtet werden muss, dass auch unseriöse Angebote dabei sind. Viele Verweistexte von Fremdseiten beinhalten nicht die gewünschten Verweistexte für eine Website. Somit gehen wichtige Rankingpunkte verloren.
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Linkpartner
Der Austausch von Links zwischen Partnern ist sehr verbreitet. Hier ist kein finanzieller Aufwand notwendig. Beim Austausch mit anderen Website-Betreibern muss folgendes beachtet werden:
1. Je höher der PageRank der Seite, auf der ein Link gesetzt wird, desto höher ist die Bedeutung von diesem Link für die Linkpopularität. 2. Die Anzahl der von einer Seite ausgehenden Links spielen auch hier für die Relevanz eine sehr große Rolle: je exklusiver der Verweis auf die Partner-Seite ist, desto höher ist die Relevanz des Links. 3. Der Verweistext soll, wie im letzten Kapital dargestellt, wichtige Keywords enthalten. 4. Gegenseitiges verlinken von Websites kann dazu führen, dass Suchmaschinen die Links als Zirkelbezug einstufen und somit mit 0 Punkten bewerten. Ein Zirkelbezug entsteht dann, wenn eine Seite direkt auf eine andere verweist und diese wieder direkt oder indirekt auf die verweisende Website verlinkt.
Website A verlinkt in Abbildung 5 zwar indirekt durch D über C wieder auf A, wodurch ein Link-Zirkelbezug entsteht, somit gewinnt keine der vier Websites von dieser Verlinkung positive Rankingpunkte.
Eine weitere Möglichkeit zur Relevanzgewinnung für eine Internet-Website wird mit Pay-for-Performance bezeichnet. Hier wählt der Website-Betreiber bestimmte Keywords aus, bei denen seine Website erscheinen muss. Bei jeder Anfrage, welche diese Keywords enthält wird seine Seite an prominenter Stelle der Suchergebnisliste eingeblendet. Die bezahlten Ergebnisse kann man schnell von unbezahlten unterscheiden. Die wichtigsten Anbieter von Pay-for-Performance sind Overtrue und Google. Die Zahlung bei solchen Services erfolgt pro Klick. Die Kosten pro Klick hängen von der Popularität eines Keywords ab.
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Click-Through-Techniken
Die Suchmaschinen beobachten das Suchverhalten der User. Wird beispielsweise bei der Suche nach Suchmaschinenoptimierung das siebte Suchergebnis häufiger angeklickt, so scheint diese Seite zur Beantwortung des Suchbegriffes relevanter zu sein, und gewinnt daher an Priorität. Kritisch ist es, wenn der User die Seite innerhalb von kurzer Zeit verlässt, weil er seinen Bedarf an Informationen auf dieser Seite nicht gefunden hat. Aus diesem Grund berücksichtigt dieses Verfahren neben der Klickrate die Zeit, die ein User auf einer Seite verbringt, bis er auf die Suchmaschine zurückgreift. Dies kann von der Suchmaschine durch eine Session-Id schnell erfasst werden. Je länger der User auf dieser Seite bleibt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er seinen Bedarf an Inhalten der angeklickten Seite erfüllen konnte.
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07.09.2009
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