Spam
Unter Spam versteht man den massenhaften Versand und unverlangten Empfang von Nachrichten. Der Begriff ist durch den Austausch von E-Mail-Nachrichten verbreitet worden. Bei der Suchmaschinenoptimierung versteht man unter dem Begriff Spam, alle unerlaubten Tricks eines Website-Betreibers, die stattfinden, um die Relevanz einer Website zu erhöhen. In den Richtlinien für Webmaster wird von Google drauf hingewiesen: „Vermeiden Sie Tricks, die das Suchmaschinen-Ranking verbessern sollen. Beachten Sie die folgende Faustregel: Sie sollten kein schlechtes Gefühl haben, wenn Sie einer konkurrierenden Website Ihre Vorgehensweise erklären sollen. Eine weitere hilfreiche Frage lautet: „Nutzt dies den Besuchern meiner Site? Würde ich das auch tun, wenn es keine Suchmaschinen gäbe?" Nehmen Sie nicht an Link-Programmen teil, die dazu dienen, Ihr Ranking oder Ihren Page-Rank-Wert zu verbessern. Meiden Sie insbesondere Links zu Webspammern oder ‚schlechte[r] Nachbarschaft’ im Web, da Ihr eigenes Ranking durch solche Links negativ beeinflusst werden kann.“ Allerdings empfiehlt Google den Web-Betreibern, die Linkpopularität einer Website zu erhöhen: „Sorgen Sie dafür, dass andere relevante Websites Links zu Ihrer Website enthalten.“ Es gibt bei der Erstellung von Web-Sites sehr viele Arten von Spam.
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Keyword-Stuffing
Hier geht es darum, eine Website mit Keywords zu füllen; das Ziel dabei ist, dass ein bestimmtes Keyword ein gutes Ranking erreicht. Des Öfteren werden Websites mit relevanten Keywords vollgestopft. In primitiven Varianten werden Keywords einfach reihenweise wiederholt. Plumpes Keyword-Stuffing wird von Suchmaschinen aber sicher erkannt und als Spam gewertet. Der Website-Betreiber geht davon aus, dass eine hohe Keyword-Dichte die Relevanz seiner Seite erhöhen wird. Die Suchmaschinen erkennen diesen Spamversuch, indem sie überprüfen, ob der Inhalt einen semantischen Sinn ergeben kann oder nicht. Eine sehr hohe relative Keywords-Dichte wird von der Suchmaschine in manchen Fällen sogar bestraft.
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Doorway-Pages
Doorway-Pages oder Door-Pages sind Seiten, die für bestimmte Keywords optimiert sind. Solche Seiten haben meist keinen richtigen Inhalt. Sie werden nur erstellt, um auf eine bestimmte Seite weiterzuleiten. Die Suchmaschinen erkennen solche Seiten spätestens nach einer manuellen Überprüfung und löschen solche Door-Pages aus dem Index der Suchmaschine. Des Weiteren reagieren die Suchmaschinen auf solche Seiten sehr streng, da diese Seiten die Qualität der Suchergebnisse vermindern. Das bekannteste Beispiel lieferte Google, indem sie die BMW-Website im Februar 2006 von ihrem Index löschen ließ. BMW verwendete Doorway-Pages, die für bestimmte Keywords wie „Neues AUTO kaufen“ optimiert waren. Die Abstrafung von BMW-Website wurde erst nach sieben Monaten aufgehoben. Obwohl solche Seiten von der Suchmaschine erkannt werden, investieren verschiedene Anbieter Zeit und Geld in Doorway-Pages, um öfter gefunden zu werden. Kein seriöser Website-Betreiber wird einen Link, der zu einer Doorway-Page führt, auf seine Seite setzen. Aus diesem Grund können solche Seiten nie ein gutes Ranking erreichen.
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Versteckte Texte im Inhalt einer Website
Mit dieser Methode kann ein Website-Betreiber, Inhalte vor den Augen der Besucher verstecken, nicht aber vor der Indexierung vom Crawler. Das Ziel ist es, möglichst viele Keywords im Inhalt einer Seite zu haben. Bei manchen Flash oder Media-Seiten wird diese Methode oft eingesetzt, da diese Inhalte für den Crawler schwer zu indexieren sind. Texte werden mit der gleichen Farbe des Hintergrunds versehen. Suchmaschinen sind in der Lage, solche Tricks mit sehr einfachem Abgleich festzustellen. Ein kluger Trick ist der Einsatz von CSS, welches von der Suchmaschine noch nicht automatisch erfasst werden kann, da Farben und Formate im CSS sich in einer separaten Datei befinden. Ein Beispiel für den Einsatz von versteckten Texte mittels CSS: Angabe in der CSS-Datei : .Verstecken {color: none}
Angabe eines Tags in der Website: <a href=“extern.htm“ class=“Verstecken“>Text ist nicht zu sehen </a> Google weist in den Webmasterrichtlinien drauf hin, dass der Einsatz von dieser Methode durch CSS auch als Spam behandelt wird.
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Duplicate Content
Es geht hier um Inhalte oder Content, die im Internet mehrmals vorkommen. Ein Website-Betreiber legt beispielsweise die gleiche Website unter verschiedene URLs an. Durch das Kopieren von Inhalten aus anderen Websites entsteht wiederum eine Form von Dubletten, die aus Sicht der Suchmaschine keinen Mehrwert an Informationen liefern. Aus diesem Grund haben die Suchmaschinen spezielle Filter eingesetzt, die solche Dubletten erkennen und sie nicht in Suchergebnislisten auflisteten.
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Link-Farmen
Der Begriff Linkpopularität wird öfters von Website-Betreibern missverstanden. Unseriöse Anbieter haben dadurch ein neues Geschäftsfeld entdeckt. Sie bieten ihren Kunden kostenpflichtige Links auf verschiedenen Seiten an, die wiederum auf die Website des Kunden verweisen. Diese Link-Farmen sollen nach Angaben der Anbieter die Linkpopularität erhöhen. Wie erläutert, spielt die Qualität der Ausgangsseite eine sehr große Rolle, nicht aber die Anzahl der Links. Link-Farmen können von Webcrawlern leicht erkannt werden, da sie außer den Links wenig zusätzlichen Text beinhalten. Daher gewinnen die Kunden von solchen Anbietern keine Linkpopularität für Ihre Seite, da die Qualität von solchen Seiten mit Null bewertet wird. Es kann auch manchmal vorkommen, dass negative Punkte für die Bewertung vergeben werden, so dass die Linkpopularität sich verschlechtert.
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Frames
Durch Frames kann ein Website-Betreiber seine Seite in verschiedene Bereiche aufteilen. Öfters sieht man den Einsatz von Frames im Navigationsmenü einer Website. Der Vorteil dieses Einsatzes ist die Erleichterung bei Änderungen, da einzelne Teile geändert werden können, anstatt eine komplette Änderung in allen Dateien einer Website vornehmen zu müssen. Trotz dieses Vorteils sollte dieser Einsatz absolut vermieden werden, da er die Informationen auf einer Seite zersplittert und daher problematisch für die Suchmaschinenoptimierung ist.


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